Was ist damit gemeint, dass die Konferenz eine neuartige Konferenzstruktur hat? Was hat es mit den Debatten auf sich?
Debattanten sind der Hauptteil des neuen Konferenzkonzepts, denn Konferenzen sollten kein Publikum haben: Konzerte haben ein Publikum, denn dort tragen Künstler etwas Besonderes vor, was man als Publikum ohne Eigenbeteiligung bestaunt. In Konferenzen jedoch sollte jeder Teilnehmer sehr aktiv zur Konferenz beitragen und zu ihrem Ergebnis. So haben wir kaum Redner (nur 9 führende Forscher, die nur 30 Minuten jeweils ihre bahnbrechenden Entdeckungen vorstellen) und alle andere Zeit ist für Debatten da, an denen alle Anwesenden sich aktiv beteiligen, sowohl mündlich als auch digital über Abstimmungen, Stellungnahmen, Fragen und Kritik.
Es ist ein neues Konferenzerlebnis, denn anstatt von dutzenden Vorträgen hintereinander, wie man das in Konferenzen kennt, die Konferenzteilnehmer eher in ein passives Publikum verwandeln, dreht Eureka alles auf den Kopf - mit Debatten. So stehen bei uns Sie und alle anderen Teilnehmer, der gemeinsame Austausch im Vordergrund. Es gibt nach jedem Vortrag eine Fragerunde, der sich der Redner stellen muss, und pro Tag eine Plenardiskussion mit den Rednern des Tages sowie eine große Diskussion, in der die größten kontroversen Fragen des Tages gemeinsam diskutiert werden. Was entscheiden wir zusammen? Am Ende halten wir die Ergebnisse der Abstimmungen fest und veröffentlichen diese.
Ich bin es gewohnt, an Konferenzen nur als Speaker teilzunehmen. Kann ich hier auch als Speaker mitwirken?
Wir haben uns bewusst nur für 9 "Speaker" entschieden. Diese sind Wissenschaftler, die ihre persönlichen und für sie selbst lebensverändernden Eureka-Momente aus der Forschung heraus sehr kurz (30min) teilen. Denn bei unserer Konferenz steht der interaktive Austausch aller im Fokus, weswegen statt vielen Vorträgen Debatten im Vordergrund stehen, an denen alle angehalten sind, sich zu beteiligen. Deshalb haben wir auch keine Teilnehmer, sondern alle sind sogenannte Debattanten.